Mit einer gesunden Mischung aus Vorfreude, Respekt und einem Hauch Nervenkitzel sind wir in den Spieltag im Golfclub Sachsenwald gestartet. Die Sonne meinte es gut mit uns, die Laune war bestens – und auch wenn die erste Tasse Kaffee auf der Clubhausterrasse noch nach Entspannung roch, wusste jede von uns: Der Sachsenwald ist kein Spaziergang, sondern eher ein Golfplatz mit Charakter. Und zwar mit einem sehr eigenen.
Schon bei den Einspielrunden hatten wir einen Vorgeschmack bekommen: wenig Rough – hurra! – aber dafür jede Menge listig platzierter Bunker – na gut. Dazu kreuzende Bäche, strategisch positionierte Teiche und Grüns, die offenbar im Hang parken wollten. Immerhin: Die Platzpflege war ein Gedicht. Die Fairways flauschig, aber fair gemäht.
Die Bahnen? Großzügig lang, ein Paradies für alle, die den Driver ausführen möchten – aber Vorsicht: Wer sich von der Länge blenden ließ, stolperte schnell in taktische Fallen. Wer hier erfolgreich sein will, braucht Köpfchen und Übersicht.
Und genau damit konnten wir punkten. Als Team haben wir wieder einmal gezeigt, was in uns steckt. Zwar hat uns der Platz zwei Schläge mehr abgeknöpft als uns lieb war – aber wir sind drangeblieben, haben gekämpft, gelacht, geflucht (leise) – und vor allem nie den Fokus verloren. Der Klassenerhalt bleibt damit weiterhin greifbar, und wir sind stolz, wie wir uns gemeinsam durchgebissen haben.